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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 1.212 mal aufgerufen
 Rüden Kastration: Gründe und Auswirkungen, Geschlechtsreife
J.T. ( Gast )
Beiträge:

21.02.2005 15:20
Kastration eines hypersexiellen Gordonsetters und Babyfell Antworten

Nach langer Überlegung habe ich meinen Gordon Setter (3 1/2 Jahre) wegen nicht mehr zu bändigender Hypersexualität kastrieren lassen. Wie häufig ist das Auftreten eines Babyfells / verstärkten Wollhaarwuchses bei Rüden? Nach Absprache mit meinem Tierarzt hieß es, Hündinnen seien davon prinzipiell häufiger betroffen als Rüden. Lässt sich eine Relation aufzeigen - z.B. 1 von 10 oder sind es eher 4 von 10, denen dies blüht? Für Ihre Expertenmeinung bin ich sehr dankbar und würde mich über eine ehrliche Antwort sehr freuen. Ebenso würde mich interessieren, ob ich präventiv schon jetzt etwas dagegen etwas unternehmen könnte.
nach langer Überlegung habe ich meinen Gordon Setter (3 1/2 Jahre) wegen nicht mehr zu bändigender Hypersexualität kastrieren lassen. Wie häufig ist das Auftreten eines Babyfells / verstärkten Wollhaarwuchses bei Rüden? Nach Absprache mit meinem Tierarzt hieß es, Hündinnen seien davon prinzipiell häufiger betroffen als Rüden. Lässt sich eine Relation aufzeigen - z.B. 1 von 10 oder sind es eher 4 von 10, denen dies blüht? Für Ihre Expertenmeinung bin ich sehr dankbar und würde mich über eine ehrliche Antwort sehr freuen. Ebenso würde mich interessieren, ob ich präventiv schon jetzt etwas dagegen etwas unternehmen könnte.
Beste Grüße
J.T.

Marc ( Gast )
Beiträge:

21.02.2005 15:22
#2 RE:Kastration eines hypersexiellen Gordonsetters und Babyfell Antworten

Liebe Tierfreundin

«wegen nicht mehr zu bändigender Hypersexualität kastrieren lassen.»
Das ist sicher die adäquate Lösung, denken Sie daran, dass es eine Zeit dauert (von wenigen Wochen bis einige Monate maximal) bis ein deutlicher Effekt eintritt.

«Hündinnen seien davon prinzipiell häufiger betroffen als Rüden»
Das ist richtig, wenn auch nicht immer ausgeprägt (v.A. wenn wenig äussere Reaktion sichtbar ist).

«Lässt sich eine Relation aufzeigen - z.B. 1 von 10 oder sind es eher 4 von 10»
So generell kann man dies nicht sagen, je nach Zeitpunkt der Kastration und Vererbungsanlage und Konstitution kann es verschieden häufig und verschieden stark sein.
Extrem langhaarige oder sich spät entwickelnde Rassen haben deutlich mehr und stärkere «Rückfälle» ins Babyfell als andere (+-80%). Da raten wir, entgegen der Statistik, siehe Forum «Kastration der Hündin wirklich vor der 1. Läufigkeit?», eine Kastration nach der 1. Läufigkeit.

«Gordon Setter (3 1/2 Jahre)»
Wir nehmen an es ist ein Rüde. Nach 3 1/2 Jahren haben Sie nicht mehr grosse Reaktionen zu erwarten, leicht mehr Unterwolle ist möglich und selterner etwas stumpferes Deckhaar.
Präventiv kann man nicht viel machen: gutes Mischfutter mit Getreideflocken geben, für mögliche Nahrungszusätze sprechen Sie mit Ihrem TA.
Eine etwas intensivere Fellpflege (Geräte dazu bekommen in Ihrem Hundeshop) nach der Kastration hilft mit die «Schönheit» zu erhalten.
Mit tierfreundlichen Grüssen
Marc

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