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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Rüden Kastration: Gründe und Auswirkungen, Geschlechtsreife
N.E. ( Gast )
Beiträge:

24.08.2009 17:12
Kastration oder (nochmals) Spritze Antworten

Hallo
beim stöbern im internet bin ich auf einen ihrer artikel gestoßen.
unser hund oskar wird im august zwei jahre alt, er ist ein sehr unsicherer hund. um dieses problem in den griff zu kriegen haben wir jetzt die hundeschule gewechselt. und die neue hundetrainerin hat uns empfohlen, mal darüber nachzudenken, unseren hund in 2-3 monaten kastrieren zu lassen. in zwei bis drei monaten deshalb weil sie meinte wir sollen erst die therapie machen um ihm ein bisschen mehr selbstbewusstsein zu geben und ihn insgesamt sicherer zu machen. die kastration hat sie aus folgenden gründen vorgeschlagen: wenn er hündinnen "riecht" hat er viel schaumiges sekret um die schnauze, er rennt hündinnen(teilweise auch kastrierten) ganz hektisch hinterher und versuch mitunter aufzureiten. er hat oft pralle und sehr harte hoden. an der leine reagiert er meist (nicht immer) aggressiv auf andere rüden (niemals auf hündinnen). er hat permanent gelb-eitrigen ausfluss aus dem penis.
bisher war kastration für uns kein thema, da unsere alte hundetrainerin uns immer davon abriet und meinte ein kastrierter rüde hätte bei anderen hunden nie eine chance, da er für sie ein neutrum wäre.... und das für die persönlichkeit sehr schädlich sei.
wir sind prizipiell keine gegner von kastrationn aber jetzt etwas unsicher was wir tun sollen. vielleicht können sie uns einen rat geben und sagen, welche auswirkungen eine kastration hätte. wir haben vor ca. einem jahr eine chemische kastration per spritze ausprobiert, können uns aber nicht merh sicher an die auswirkungen erinnern. wäre es sinnvoll dies nochmal zu probieren?
wie wahrscheinlich alle hundebesitzer wollen wir für unseren Hund nur das beste und hoffen auf ihre hilfe
MfG
N.E.

Marc ( Gast )
Beiträge:

24.08.2009 17:13
#2 RE: Kastration oder (nochmals) Spritze Antworten

Liebe Tierfreundin
Es ist wirklich Zeit für die Kastration, keine chem. Ueberbrückung mehr! Die K. wird bewirken, dass Oskar (nach einiger Zeit) in Bezug auf die Hündinnen ruhiger wird, die von Ihnen festgestellten med. Reaktionen werden verschwinden. Auch die Aggression gegen andere Rüden wird weniger bis zum mögl. Verschwinden. Dazu wird der Hund bestimmt älter werden ohne den ständigen Hormonstress und deren bed. Krankheiten.
«hundetrainerin meinte wir sollen erst die therapie machen um ihm ein bisschen mehr selbstbewusstsein zu geben»
«an der leine reagiert er meist (nicht immer) aggressiv auf andere rüden» Dies ist nicht gerade ein Zeichen für mangelndes Selbsbewusstsein, wir empfehlen nicht zuzuwarten, denn bis die Hormonumstellung beendet ist wird es, je nach Hund, bis einige Monate dauern - deshalb gilt es keine Zeit zu verlieren - sprechen Sie mit Ihrem TA.
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Mit tierfreundlichen Grüssen
Marc für Team Tierinformation

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